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26.6.2017

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Das aktuelle Flugblatt: Argumente für das Volksbegehren

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Argumente für das Volksbegehren

EINE SCHULE FÜR ALLE ist leistungsfähig

Die Schule für alle nutzt die Fähigkeiten und Potenziale aller Kinder und Jugendlichen, indem sie individuell fördert und Vielfalt und Verschiedenheit als wertvolle Ressource begreift.

  • Die Schulleistungen in Deutschland sind insgesamt nur mittelmäßig.
  • An den Grundschulen sind die Ergebnisse dagegen im internationalen Vergleich gut: Grundschulen sind Schulen für Alle!
  • Hamburg hat besonders viele SchülerInnen, die auf unteren Leistungsniveaus verharren, aber auch die Gymnasien haben Probleme.
  • Das ist kein Wunder: Die Hierarchie von Schularten führt zu Abschulungen und Abstufungen  statt individueller Förderung. Dadurch werden die Begabungsreserven vieler Kinder nicht ausgeschöpft.
  • In der Pädagogik ist heute klar: Heterogene Lerngruppen sind leistungsfähiger als homogene, denn sie bieten viel mehr Anregungspotentiale und schaffen ein leistungsförderndes Lernklima.
  • Eine neue Bildungsphilosophie der individuellen Förderung nutzt diese Potentiale konsequent und hilft jedem Kind so gut wie möglich, seine Begabungspotentiale zu entfalten.

EINE SCHULE FÃœR ALLE ist wirtschaftlich notwendig

Wir brauchen besser ausgebildete junge Menschen mit höheren Bildungsabschlüssen. Nur eine Schule für alle kann alle Bildungsreserven erschließen, die in dieser Gesellschaft schlummern. Hohe Folgekosten für Jugendliche, die unzureichend vorbereitet in die Arbeitswelt kommen, werden durch ein besseres Schulsystem vermieden.

  • Deutschland braucht schon jetzt mehr qualifizierte und gut ausgebildete Arbeitskräfte. Die Voraussetzung dafür ist eine gute und moderne Schulbildung für alle jungen Menschen. Deshalb fordern auch Handwerkskammern längeres gemeinsames Lernen.
  • Deutschland braucht mehr Abiturienten und mehr Studierende. Das erreichen wir nur, indem mehr Kinder aus Familien von Facharbeitern, Angestellten und Migranten das Abitur machen. Das gegliederte Schulwesen verhindert, dass diese Kinder zu höheren Bildungsabschlüssen kommen.

EINE SCHULE FÃœR ALLE ist gerecht

Alle Kinder und Jugendlichen erhalten in einer gemeinsamen Schule die gleichen Chancen auf die bestmögliche Schulbildung - unabhängig von ihrem sozialen oder ethnischen Hintergrund. -  Nirgends ist der Bildungserfolg der Schüler/innen so abhängig von ihrem sozialen Status wie in Deutschland und Hamburg ist da keine Ausnahme

  • Nirgends gibt es noch so ein hierarchisch gegliedertes Schulsystem!
  • Die Auslese nach der 4. Klasse erfolgt vor allem nach sozialem Hintergrund, weniger nach Leistung - genauso wie spätere Abschulungen.
  • Kinder aus sozial schwachen und "bildungsfernen" Familien sind doppelt benachteiligt: ihre Eltern können sie schlechter unterstützen, und in der Schule werden sie durch die soziale Auslese ein zweites Mal diskriminiert.
  • Die Lebenswege der Kinder werden so schon früh vorgezeichnet - die bestehende soziale Ungerechtigkeit wird von Generation zu Generation fortgesetzt.
  • Deshalb kann Chancengleichheit nur durch eine gemeinsame Schule ohne frühe Auslese erreicht werden! 

Bitte unterstützen Sie unser Volksbegehren mit Ihrer Unterschrift in der Zeit vom 19. September bis zum 9. Oktober 2008!

Weitere Infos unter www.eineschule.de
Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg - info(at)eineschule.de